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Das junge US-amerikanische Unternehmen Bitwall gibt Verlegern eine einfache Möglichkeit, die Leser entscheiden zu lassen, wie sie für Inhalte im Netz bezahlen wollen – per Tweet, Micropayment oder Aufmerksamkeit für Werbung.
Hyperland-Blog

Spannender Ansatz einer Paywall. Bleibt die Frage wieviel Cent ist ein Tweet wert? Und wieviel ein Artikel?

Die New York Times muss down sein, wie aktuell, da sie unter einer DDoS-Attacke leidet, angeblich von der Syrian Electronic Army.

 
Die New York Times selbst hatte ihre PayWall zuletzt bei Naturkatastrophen wie Hurricane Sandy deaktiviert.

Ich habe ein Interview mit dem CTO elektronische Medien von Axel Springer, Ulrich Schmitz geführt. Darin geht es unteranderem um die digitale Strategie des Verlagshauses und kurz auch um BILD+.

Ich habe beim Webmontag Frankfurt einen Vortrag über “Selfmade Media Moguls” gehalten und darin eine Menge Beispiele gesammelt von einzelnen die es schaffen mit teilweise neuen oder alten, aber neugedachten Geschäftsmodellen in ihren Formen und Plattformen erfolgreich zu sein. Und dabei oft den Großen Playern den Rang ablaufen, gerade dadurch das sie agil und mit wenig Manpower agieren.

Dieser Vortrag ist nun auch online:

Mehr dazu im Netzfeuilleton.

Financial Times macht Deal mit Flipboard

Die Financial Times hatte sich aus dem Apple App Stor verabschiedet und wartet nun mit einer Partnerschaft mit Flipboard auf. Die Partnerschaft beinhaltet einen Werbesplit zwischen Flipboard und der Financial Times. Die New York Times hat bereits einen ähnlichen Deal mit dem Lesedienst abgeschlossen.

Als Begründung und Vergleich nannte Rob Grimshaw, managing director bei FT.com:

“The issue is not so much a percentage, it’s the relationship between publisher and audience. Paying a 30 percent finder’s fee is okay. Paying 30 percent in perpetuity and not knowing who the customer is not okay.”

Während für Online eine PayWall geplant wird versucht sich die BILD Zeitung offline lieber nochmal am Kostenlosmodell. Nachdem man schon letztes Jahr im September zum Jubiläum der BILDzeitung ein Ausgabe gratis an alle deutschen Haushalte verteilt hat, plant man das dieses Jahr noch einmal. Anlass soll die Bundetagswahl sein und man möchte einen Tag vor dem Urnengang alle Menschen eine Zeitung zukommen lassen. Man verspricht parteieneutral berichten sein zu wollen. Ob sich das nur auf den Fakt beruft, dass man keine Parteienwerbung annehmen möchte oder auch inhaltlich darf man gespannt erwarten, schließlich hielt sich die BILD bislang selten mit Kampagnen gerade zur Bundestagswahl zurück.

Gerne werben dürfen Andere unternehmen, um den zweiten Anlauf des Mammutprojekts zu finanzieren. Bei der letzten Ausgabe kostete eine ganzseitige Anzeige 4 Millionen Euro.

Es gab zur letzten Gratis-Bild zwahlreichen Protest, von Menschen die der Zustellung widersprachen und ich machte ein “Gratis-Bild Unboxing”, das für den deutschen Webvideopreis nominiert ist und dafür kann man hier gerne abstimmen.

The Scariest Statistic About the Newspaper Business Today

Here it is: In 2012, newspapers lost $16 in print ads for every $1 earned in digital ads.

DIE WELT Online steigert Reichweite im ersten vollen Monat mit Bezahlmodell auf Rekord: 9,24 Mio Unique User 

Romanus Otte, General Manager DIE WELT Digital kommentiert die AGOF Zahlen

„New York Times“ verdient mehr mit Lesern als mit Anzeigen

DIe NYT meldet, dass sie nun 668,000 digitale Abos hat und damit insgesamt ein Shift in ihrem Erlösmodell vorliegt: Sie verdient mehr mit ihren Lesern als mit ihren Anzeigen.

tzi uebersicht 2013.pdf Seite 1 von 2

Wieder einmal Zeit für die allmonatlichen Erfolgsmeldungen aus dem hause der taz. Die Einnahmen im Januar betrugen 12.209,45 Euro. Interessant ist vor allem aber die Summe der taz-zahl-ich Abos, die freiwillig, aber regelmäßig Geld an die taz abdrücken und die nähert sich der 5.000 Euro Grenze.

Und etwas zur Nutzerverträglichkeit der “Pay-Wahl”:

Die (wenigen) Beschwerden, die wir wegen der Einblendung des “Pay-Wahl”-Banners bekommen, können wir zwar verstehen, finden aber nach wie vor, dass ein einziger Klick auf “Nein” nicht zuviel Belästigung ist. Dass sich seit der Einführung des Banners die freiwilligen Zahlungen nahezu verdoppelt haben zeigt uns, wie wichtig es ist, die LeserInnen regelmäßig darauf aufmerksam zu machen, dass taz.de auf Dauer nur dann kostenlos bleiben kann, wenn genug Freiwillige für diesen Service etwas bezahlen.

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