Kommt eine Bezahlstrategie für SpiegelOnline?

Jetzt wo das Ausscheiden der beiden Spiegel-Chefredakteure offiziell ist scheint hier alles offen. Grund für den Raussschmiss sind “unterschiedlicher Auffassungen zur strategischen Ausrichtung“, dabei ging es vor allem um Bezahlinhalte. Print-Spigel Chef Georg Mascolo hatte diese vehement für die Online-Schwester gefordert, vor allem weil er glaubte, dass die Gratisstrategie dem gedruckten Titel schadet. Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur von Spiegel Online, war bislang allen Informationen nach gegen eine Bezahlschranke.

Nun schreibt Michael Hanfeld auf faz.net, dass hinter den Kulissen aber durchaus an der Entwicklung einer Bezahlstrategie gearbeitet wurde:

Über diesen Schritt sind die beiden Chefredakteure uneins – in der vergangenen Woche soll es darüber noch einmal zu einer hitzigen Auseinandersetzung gekommen sein. Konzepte für eine Bezahlstrategie gibt es, eine Arbeitsgruppe von sechs Redakteuren (drei Print, drei Online) hat sich intensiv mit dem Thema befasst, doch herrscht Dissens über die Frage, wie groß der Anteil des Online-Angebots sein soll, der kostenlos oder kostenpflichtig ist. Im Grundsatz scheinen sich alle einig – es geht nicht um das Ob, sondern um das Wie.

Die Entscheidung darüber obliegt nun wohl erst recht dem Nachfolger, aber der Spiegel hat wohl eine Strategie in der Schublade.

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