Flattr verbindet sich mit Grooveshark

Der Micropayment-Dienst Flattr hat als neuste Verknüpfung eine Partnerschaft mit dem Musik-Streamingdienst Grooveshark bekannt gegeben. Die Nutzer sollen von dort aus direkt die Künstler mit Kleinstzahlungen beglücken können. Martin Weigert von netzwertig analysiert dies als “Beitrag zum Wandel der Musikbranche”:

Flattr hebt hervor, dass 90 Prozent des so von allen Flattr-Anwendern übermittelten Guthabens direkt an den Interpreten geht – Flattr behält standardmäßig zehn Prozent der Umsätze ein. Diese 90 Prozent liegen deutlich über dem, was der durchschnittliche Musiker von den Erlösen aus legalen Streamingangeboten sieht – denn da halten üblicherweise die Labels kräftig ihre Hand auf.

Grooveshark ist in Deutschland momentan leider nicht mehr verfügbar aufgrund von Uneinigkeiten mit der GEMA.

Jannis Kucharz

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Herausgeber und Gründer von netzfeuilleton.de. Kolumnist der Allgemeinen Zeitung und Freier Social Media Redakteur beim ZDF. Studierte Medienmanagent, Publizistik und Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Auf Twitter folgen!

2 responses to Flattr verbindet sich mit Grooveshark

  1. Instead of charging a ciismsmoon on each transaction, why not eat your own dogfood? Just place a flattr button on flattr itself and let users control what proportion of their monthly payment goes to flattr itself like they can with every other creator?

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