Netzpolitik.org startet Crowdfinanzierung

Netzpolitik, das Blog von Markus beckedahl rund ums Thema zum Namen, hat sich in letzter Zeit schon häufiger Gedanken über die eigenen Finanzierung gemacht. Trptz das man inzwischen von ZeitOnline vermarktet wird reicht das Geld hinten und vorne nicht und so hat man sich jetzt entschlossen, einen groß angelegte Spendenaktion zu starten.

Wie viele journalistische Onlinemedien steht auch netzpolitik.org vor der Herausforderung einer Finanzierung. Bisherige Modelle waren bei uns nicht so erfolgreich, wie es notwendig wäre. Viel mehr Werbung, eine Kampagne, damit Ihr auch Eure Adblocker abschaltet und den RSS-Feed schließen wollen wir aber nicht. Während überall von einer Paywall geträumt wird, erteilen wir dieser Idee eine deutliche Absage.

In den letzten Jahren bekamen wir häufig den Tip: Macht doch Crowdfinanzierung! Wir probieren das jetzt einfach mal aus und starten das Experiment: Sind unsere Leserinnen und Leser, also Ihr, auch bereit, für etwas zu bezahlen, was alle kostenlos erhalten?

4.000 Euro fehlen dem Blog aktuell jeden Monat um die laufenden Kosten zu decken. Deshalb fragt man nun die Leser nach Spenden, via PayPal, Überweisung, Flattr und natürlich Bitcoin. Im Gegenzug verspricht man die Berichterstattung aufrechtzuerhalten und auszubauen, ob zahlende Leser in Zukunft einen Mehrwert geboten bekommen ist noch nicht ganz klar, man kann sich aber beim zahlen schon mal in eine Mailingliste dafür eintragen.

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